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Chronik der Jazztage - 2008 - 2007 - 2006 - 2005 - 2004 - frühere Jahre |
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Jazz lernen mit Kuckucksuhr |
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Jazzworkshop am Gnadenthal-Gymnasium mit Rüschenbaum und Kesselbauer |
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Von Amelie Richter |
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Ingolstadt (DK) „Hören-Fühlen-Spielen” heißt es derzeit im Gnadenthal-Gymnasium. Dort lernen 45 Schüler des Gnadenthal und des Reuchlin-Gymnasiums von Harald Rüschenbaum und Marcus Kesselbauer was es heißt, Jazzmusik zu spielen. |
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Schräge Klänge erfüllen die Turnhalle des Gnadenthal-Gymnasiums. Von überall her dringt ein Tröten aus verschiedenen Blechinstrumenten. Die Töne passen alle noch nicht recht zusammen. Das ändert sich aber, als Harald Rüschenbaum in die Hände klatscht und die Schüler aus Gnadenthal- und Reuchlin-Gymnasium sich um ihn versammeln. |
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Auf sein Zeichen stimmen die Instrumente miteinander ein. |
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Im Rahmen der Ingolstädter Jazztage organisiert Wolfgang Riffelmacher, Deutschlehrer und Leiter der Bigband am Gnadenthal, bereits zum elften Mal einen Jazz-Workshop mit Größen aus dem Musikbusiness. Heuer gibt der international gefragte Schlagzeuger, Solist und Leiter eigener Ensembles Harald Rüschenbaum zusammen mit Marcus Kesselbauer, Kulturförderpreisträger der Stadt Leipzig, das Wissen an die Kinder und Jugendlichen weiter. |
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„Hervorragend!”, schmettert Rüschenbaum der spielenden Bigband entgegen. Die Noten für das Stück „Cute” von Neil Hefti hatten die Schüler erst am Tag vorher bekommen, nun spielen sie es zum ersten Mal gemeinsam – und dafür klingt es wirklich sehr gut. „Dabei ist das kein leichtes Stück”, erwähnt Riffelmacher. |
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Nach den älteren Schülern der Bigband ist die B-Gruppe an der Reihe. Sie geben „Caravan” von Duke Ellington zum Besten. Die Saxofonisten wippen im Takt mit dem Fuß auf dem Boden – außer Felix. Der Sechstklässler ist der jüngste in seiner Gruppe und reicht mit den Füßen noch nicht ganz vom Stuhl auf den Boden. „Ich spiele seit drei Jahren Saxofon”, erzählt Felix. Der Jazz-Workshop gefällt ihm sehr gut. |
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Zusammen mit Kesselbauer und den anderen der B-Gruppe wechselt er in den Musiksaal, wo geprobt wird. Die Älteren bleiben in der Turnhalle und üben mit Rüschenbaum wie ein richtiges Ensemble zu spielen. „Ihr sollt keine 17 Musiker sein, die alle das gleiche Stück spielen, sondern ihr müsst zusammen spielen”, erklärt der Dozent. Um das den Jugendlichen beizubringen wird die Gruppe mit rhythmischem Sprechen und dem Satz „Der Basketballkorb hängt neben der gartenfroschgrüner Kuckucksuhr” aufeinander abgestimmt. |
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Den ganzen Nachmittag verbringen die Schüler mit den Jazzmusikern. Bei einer Abschlussveranstaltung, in der Aula des Gnadenthal-Gymnasiums, zeigen die Dozenten und ihre Schüler, was sie in den zwei Tagen gelernt haben. |
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