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Chronik der Jazztage - 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005 - frühere Jahre |
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Jazzworkshop (2008) |
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New York trifft Südindien |
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Ausgeklügelte südindische Rhythmen und mitreißender Scat-Gesang aus Brooklyn – die schon traditionellen Jazz-Workshops im Rahmen der Ingolstädter Jazztage hatten in diesem Jahr einen ausgesprochen exotischen Charakter und hinterließen bei den Workshop-Teilnehmern und den Zuhörern im abschließenden Konzert bleibende Eindrücke. |
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Mit dem aus Madras stammenden Percussionisten Ramesh Shotham und dem New Yorker Miles Griffith zeigten zwei außergewöhnliche Dozenten, welches musikalisches Potential in den 40 teilnehmenden Ingolstädter Gymnasiasten zu wecken ist. |
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Der in sich ruhende Shotham überraschte die jungen Musiker zunächst mit einem sehr anspruchsvollen und ungewohnten Rhythmussystem, einer Percussionssprache, die auf fünf-, sieben- und elftaktigen Phrasen beruht und damit zu hochdifferenzierten Percussionskompositionen führt. Die Schüler übernahmen erstaunlich schnell diese Sprache und mit sichtlicher Begeisterung zauberten sie südindischen Flair gepaart mit traditionellen Jazzelementen auf die Bühne. |
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Ein Höhepunkt der besonderen Art war das Schlagzeugsolo eines erst elfjährigen Workshopteilnehmers, zu dem Shotham auf seiner kleinen Handtrommel eine atemberaubende Improvisation spielte: „Sepp meets Ramesh“, kommentierte er augenzwinkernd diese Einlage. |
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Miles Griffith ist ein Jazzsänger, der auf Jazzfestivals weltweit zuhause ist und zu den gefragtesten Scatsängern gehört. Das Energiebündel elektrisierte mit seinem Instrument Stimme, mit einem unglaublichen Tonumfang ließ er erahnen, welche Möglichkeiten die menschliche Stimme bietet. In nur drei Übungseinheiten brachte er es fertig, die Schülerinnen und Schüler selbst zu Jazzklassikern improvisieren und scatten zu lassen. Bei „So What“ von Miles Davis oder „Freddy Freeloader“ spornte er durch seine Bühnenpräsenz Sänger und Begleitband (Simon Bartsch, Thomas Würfflein und Simon Mack) zu Höchstleistungen an. |
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Das Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula des Gnadenthal-Gymnasiums dankte mit Ovationen. |
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Wolfgang Riffelmacher |
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