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Fächerübergreifendes Projekt Auschwitz/Krakau |
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In diesem Jahr fand erstmals eine Fahrt nach Auschwitz und Krakau statt. Die Idee entstammte der Arbeit aus dem Evangelischen Religionsunterricht im Zusammenhang mit dem Thema „Herausforderungen an die Kirche im 20. Jahrhundert“. Durch die Auseinandersetzung mit der politischen und kirchlichen Situation im 3. Reich entwickelte sich der Gedanke die Fächer Religion, Geschichte und Deutsch miteinander zu vernetzen. |
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Es sollte eine Bewusstheit über die geschichtlichen Ereignisse und die politische Bildung durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte bewirkt werden, Mut zur Friedensarbeit gemacht und Verantwortung für die eigene Geschichte übernommen werden. |
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Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Jahrgängen vor dem Schloss Pless |
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„Wenn der Sturm sich legt und der Schrecken bleibt.“ Unter diesem Motto, einem Vers aus Markus 8 Vers 6, fand die diesjährige Studienfahrt nach Auschwitz und Krakau vom 25.5.2006-29.5.2006 statt. |
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In den nächsten Tagen lernte die Gruppe bei einer dreistündigen Führung durch die Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau, die mit einem Dokumentationsfilm und Gesprächsgruppen vorbereitet wurde, vieles über den Holocaust, was laut Aussage der Schüler „bedrückend und aber auch sehr interessant“ gewesen sei. |
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Außerdem fand eine fünfstündige Führung durch Krakau statt, bei der das jüdische Viertel „Kasimierz“, der Wawel mit Königsräumen, die Altstadt und die Marienkirche besichtigt wurden. Auf der Heimfahrt blieb die Stadt mit den Gebäuden aus mehreren Kunstepochen und den kleinen Papst Benedikt Bildchen an jedem Fenster das Hauptgesprächsthema. |
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Wer von dem Schloss in Krakau noch nicht genug hatte, konnte sich auf die Besichtigung des Schlosses in Pszczyna (Pleß) freuen. Am aufregendsten war für die meisten Teilnehmer der Fahrt jedoch das interreligiöse Gebet in Birkenau, das von Papst Benedikt XVI. gesprochen wurde. Damit endet der letzte Tag der Studienfahrt, die sich – so die Teilnehmer einstimmig – „wirklich gelohnt“ habe. Obwohl für die 40 Schüler nach einer anstrengenden Rückfahrt bereits am Dienstag wieder der Schulalltag begann, wird das Erlebte so schnell nicht vergessen werden, zuletzt wohl die Leiden der Gefangenen in den Konzentrationslagern, die im Mittelpunkt der Reise standen. Alle Reiseteilnehmer hatten nun die Situation erlebt, wie es ist, wenn der Sturm sich legt und der Schrecken bleibt. Simone Zillich-Limmer |
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