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Klasse Klassik |
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Ein „klasse“ Projekt mit dem Münchner Rundfunkorchester Am Anfang stand die Bewerbung: Ein Konzert mit Mitgliedern des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten Ulf Schirmer und Dvoraks 9. Symphonie „Aus der neuen Welt“ stand auf dem Programm. |
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Interessierte Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8-13 waren rasch gefunden, obwohl sich abzeichnete, dass dieser musikalische Ausflug besonderen Aufwandes bedurfte. Die Bewerbung verlief erfolgreich und aus anfänglich 25 kristallisierte sich ein Kern von 20 Jugendlichen heraus, der auch nach den ersten Proben sein letztes Hemd für die Musik zu geben bereit schien. Mit folgenden Instrumenten waren die Gnadenthaler vertreten: Geige, Bratsche, Kontrabass, Querflöte, Klarinette, Trompete, Waldhorn und Schlagwerk. |
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Zwei volle Proben- und ein Konzertwochenende mit fast 40 Stunden (!!) schweißtreibender Orchesterarbeit (entspricht ungefähr der Probenzeit des Symphonieorchesters in einem Schuljahr) nahmen die 15- bis 20-Jährigen auf sich, um am 4. Mai in der Münchner Philharmonie zusammen mit Schülern anderer Schulen und Profis aus den Reihen des Münchner Rundfunkorchesters den knapp 2000 Zuschauern ein ganz besonderes Konzert zu kredenzen. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom Fantross des GG (Klasse 9a, Direkto-rat und viele Eltern und Lehrer) und alle waren begeistert! |
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Die Teilnehmer von Klasse Klassik Und nicht nur deshalb, weil dort so viele Jugendliche so schöne „klassische“ Musik „machten“, obwohl doch Klassik bei den Teenies völlig out sein soll (habe ich jedenfalls gehört), sondern weil dermaßen hohe Kunst geboten wurde, dass meinen strengen Ohren (und Augen) schon beim ersten Satz Hören und Sehen verging. Keine Spur von Unsicherheit, Intonationsproblemen, Lustlosigkeit oder Klangdefiziten, sondern Leidenschaft, Tempo, Dynamik, Kraft, pulsierende Rhythmen und ein hohes Maß an Professionalität. Größte Hochachtung vor dieser grandiosen Leistung! Vor allem wenn man bedenkt, dass das Projekt nicht in den Ferien, sondern in einer schulaufgabenintensiven Zeit stattfand und auf die Zusatzbelastung der Schüler im normalen Schulalltag keine Rücksicht genommen werden konnte (nach einem Probenwochenende wären zwei Tage „Sonderferien“ nicht schlecht gewesen, meinten einige Schüler). |
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Letztendlich konzertierten über 120 Musikerinnen und Musiker aus vier Münchner Schulen, einem Augsburger Gymnasium und dem GG. |
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Kultusminister Schneider würdigte das Engagement der Schüler in einer kurzen Rede zu Beginn, Dirigent Ulf Schirmer stellte die Musik vor und nach dem Konzert traten die Schüler erschöpft aber zufrieden die Heimreise an mit dem Wissen, großartige musikalische Erfahrungen gesammelt zu haben. |
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Zwei Tage später wurde das gesamte Konzert in Bayern 4 Klassik übertragen und ein kurzer Ausschnitt im Bayerischen Fernsehen in der Abendschau gesendet. Ein Dankeschön gebührt den Eltern der teilnehmenden Schüler und dem Elternbeirat für die finanzielle Unterstützung. Klaus Hoffmann |
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