Fahrten

Parisfahrt

Zur Fußball-WM nach Paris: Wir waren bei den Champions du monde

Am 14.7.18 heißt es für eine Gruppe von Gnadenthalern "Au revoir Allemagne" und "Bonjour Paris". Um 9:17 Uhr geht unser ICE nach Frankfurt. Dort eine Stunde Pause, danach weiter mit dem TGV (in dem es leider kein Wlan gibt) in die „Stadt der Liebe und des Lichts“. Es zeigt sich, wer für 7 Tage - und wer für 7 Wochen – gepackt hat, denn zunächst dürfen wir mit den Koffern im Labyrinth der Pariser Métrogänge 1000 Treppen erklimmen. Endlich angekommen in der Pariser „Ökojugendherberge“ (mit Klimasystem und einem kleinen künstlichen Park vor den Fenstern), werfen wir uns völlig erschöpft auf die Betten. Mit dabei ist nun auch wieder unser „Nachzügler“, der am Morgen verschlafen hatte und uns dann selbstständig mit dem Zug nachgereist ist.

Noch am Abend beginnen wir das Besichtigungsprogramm. Nach einem Spaziergang durch die Stadt marschieren wir auf den Künstlerhügel Montmartre mit der berühmten Kirche Sacre Coeur. Alle bestaunen die weiß angestrahlte große Kuppel und die vielen Verzierungen des Bauwerks. Da an dem Tag Nationalfeiertag war, kommen wir auch noch in den Genuss eines Feuerwerks.

Am nächsten Tag stehen die Conciergerie, die Sainte-Chapelle (mit den prächtig bunten Glasfenstern), ein Mittagessen vor der Kathedrale Notre-Dame und ein Ausblick über die Stadt vom Tour Montparnasse aus auf dem Programm. Am Abend: Das WM-Finale. Die Métro ist natürlich proppenvoll, weil alles, was laufen kann, an diesem Tag in Paris auf den Beinen ist – und wir sind mittendrin. Wir drücken den Franzosen im Spiel gegen Kroatien die Daumen und es hat geholfen: Sie wurden Champions du monde.

Leider gibt es am nächsten Morgen keine Gnade. Wir müssen früh raus, die Tour de visite führt uns vorbei am Louvre (Selfiealarm), der Place de la Concorde, dem Grand Palais und dem Arc de Triomphe. Nach einem Mittagessen auf den den Champs-Élysées geht es zum Kunstzentrum Atelier des lumières. Den Abend lassen wir mit einem Couscous-Essen und einer anschließenden Bootsfahrt auf der Seine ausklingen.

Am Tag darauf besichtigen wir die Katakomben, wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wird, nichts mitzunehmen. Denn es kommt immer wieder vor, dass Touristen die in den Gewölben herumliegenden Totenschädel einstecken, um sie ihren Lieben als Souvenir nach Hause mitzubringen.  Anschließend geht es zum Jardin du Luxembourg, in dem das berühmte Carrousel steht. Dann weiter über die Universität Sorbonne zum heiß ersehnten Höhepunkt des Tages: dem Eiffelturm.

Zur Führung in die Opéra Garnier starten wir am folgenden Tag wieder zeitig. Dort bewundern wir die aufwändig eingerichteten Säle und testen sämtliche Sitzgelegenheiten, da sich die langen Strecken zu Fuß und der fehlende Schlaf langsam bemerkbar machen. Nach den Galeries Lafayettes, in denen es (leider) sehr teure (teilweise 5-stellige Preise) Waren zu kaufen gibt, machen wir noch einen Abstecher ins Musée d´Orsay und ins Quartier Latin, wo eine Akrobatikgruppe die Passanten unterhält.

Den nächsten Tag beginnen wir mit einem Spaziergang zur Bourse de Commerce, zur Kirche St-Eustache, dem Forum des Halles, dem Centre Pompidou, der Rue du Rivoli und der Place des Vosges. Der Nachmittag ist frei. In einem Jazzclub im Quartier Latin verbringen wir den Abend.

An unserem vorletzten Tag besichtigen wir noch das Schloss Versailles. Wenn es auch ziemlich voll und stickig ist wegen der vielen Touristen, hinterlassen die prunkvollen Räume und der raffiniert angelegte Schlosspark doch einen bleibenden Eindruck.

Am Freitag heißt es dann auch schon wieder "Au revoir Paris" und "Bienvenue à Ingolstadt".

Fazit: Unsere beiden Profs, Madame Dietrich und Monsieur Wittmann, haben für uns in dieser Woche ein Maximum an kulturellen Eindrücken herausgeholt. Wir sagen MERCI und können Paris als Abschlussfahrt unbedingt weiterempfehlen!

Saskia Tyll, jetzt Q12

 

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