Auch dieses Jahr schloss das Gnadenthal-Gymnasium das Schuljahr wieder mit einem großen Sommerkonzert im Stadttheater. Zahlreiche Zuhörer und Zuhörerinnen suchten Zuflucht an dem heißen Tag in dem kühlen Konzertsaal und ließen sich von den verschiedensten musikalischen Darbietungen der Schüler und Schülerinnen den Abend verschönern.
Wie bereits das Jahr zuvor eröffnete der Unterstufenchor das Konzert und verbreitete unteranderem mit „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch sofort gute Laune.
Anschließend gesellten sich Instrumentalisten und Instrumentalistinnen der 5. und 6. Klassen dazu und unterhielten das Publikum besonders mit der schönen und eindrucksvollen Interpretation des Stücks „Meister Böck“ von K. Haus.
Bevor der Mittelstufenchor die Kleinen ablöste, gab es erstmal reine Instrumentalmusik von dem Saiten- und Harfenensemble zu hören, welche das Publikum mit ihren zarten Klängen einlullte, und viel Beifall auslöste.
Die darauf verträumte Stimmung wurde vom Mittelstufenchor mit den zauberhaften Liedern aus dem berühmten Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, einfühlsam begleitet am Klavier von Juliane Kiehn, noch mehr vertieft. Und spätestens, nachdem Luisa Danner mit ihrer zarten, aber tragenden Stimme die Soli des jungen Pierre aus dem Film sang, waren alle im Raum ganz verzaubert.
Bevor es schließlich in die Pause ging, beeindruckten noch vier Solistinnen begleitet von dem Ensemble Musik^3 mit dem Duett „Sull‘ aria“ von W.A. Mozart gesungen von Sarah Seyfert und Amelie Staats und „Perhaps Love“ von J. Denver gesungen von Simone Thalmaier und Lea Speckmaier.
Zwischen den beiden Solo-Einlagen zeigte der Oberstufenchor unterstütz von Ehemaligen und Lehrerenden sein Können besonders mit dem 10-stimmigen Arrangement des Lieds „Some Nights“ von der Band „Fun“.
Nach der Pause leitete das Percussions-Ensemble erstmal in einen weniger klassischen Teil des Konzertes über und eröffnete den zweiten Teil des Konzertes schwungvoll mit „Percussion For Five“ von C.M. Butts. Da ein Mitglied des Ensembles jedoch krankheitsbedingt ausgefallen war, wurde das Publikum animiert bei dem nächsten Stück „A Piece of Rock“ von J. Boganen den fehlenden Schüler mit Body-Percussion zu ersetzten. Obwohl es den meisten im Publikum jedoch nicht leicht fiel den gefragten Rhythmus so schnell umzusetzen, waren spätestens da aber alle wieder wach.
Laut Programm wäre nun die Jazz Combo mit dem Standard „Night & Day“ von Cole Porter aufgetreten. Nach wenigen Takten und kurzer Verwirrung hörte man stattdessen aber „The winner takes itall“ von ABBA, welches als Flashmob von den frischen Abiturienten und Abiturientinnen dazwischengeschoben wurde und mit viel Energie, Spielfreude und sogar einer kleinen Tanzeinlage auf der Bühne dargeboten wurde und vom Publikum mit Handy-Lichter-Schwenken unterstützt wurde.
Danach durfte aber doch die Jazz Combo mit „Night & Day“ und „Crazy Race“ auftreten. Gesungen wurden die beiden Standards von zwei Schülerinnen, welche beide je auf ihre Weise mit starken und charismatischen Stimmen überzeugten. Auch die Soli am Saxophon, Klavier und Keyboard bewiesen das hohe Niveau der Gruppe und riefen viel Beifall hervor.
Schließlich folgte wieder ein klassischerer Teil mit verschiedenen Orchester-Varianten.
Zuerst spielte das Projektorchester Ausschitte aus der Oper „Hänsel und Gretel“ wobei Ana Toma den Hänsel und Magdalena Nußbaumer die Gretel sangen.
Gleich danach folgte das Gitarrenorchester mit „Raindrops on Bingli“ und „Hotel California“ und das Streichorchester setze das Konzert unteranderem mit Klassikern wie „Oblivion“ von A.Piazzlla, und dem Ungarischen Tanz Nr.5 von J. Brahms fort.
Den grandiosen Abschluss gestaltete das Symphonische Blasorchester unterstützt von Ehemaligen mit Piazzolla’s Libertango und Musik von Enio Morricone.
Wie bereits im vergangenen Jahr wurde das Konzert von den Schülerinnen Magdalena Nußbaum und Arsema Hüls unterhaltsam und auch sehr einfühlsam moderiert.